Webinar

Hygiene in der Endoskopie

ENDO-Workshop

Den Themen Hygiene, Validierung von Aufbereitungsprozessen, Schadensvermeidung und Arbeitsorganisation gebührt größte Aufmerksamkeit – in der Akutversorgung ebenso wie in der Aufbereitung medizinischer Geräte. Um gesundheitliche und unternehmerische Risiken zu minimieren, müssen klinische Einrichtungen und Praxen dafür sorgen, dass sie hier stets auf dem neuesten Stand sind.

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Wir informieren Sie im Rahmen unserer Veranstaltung über die aktuellen Anforderungen an die Aufbereitung flexibler Endoskope, erörtern Rahmenbedingungen und typische Probleme und stellen Ihnen unterschiedliche Lösungsansätze vor. Dazu beleuchten Experten aus den Bereichen Endoskop-Pflege, Validierung, Hygiene und Wasserhygiene, Hersteller und Vertreiber von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie Geräten (RDG-E) und Anbieter von kompletten Systemlösungen von minimal-invasiven Instrumenten bis hin zu Lagerungssystemen für flexible Endoskope das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

Fragen können Sie während der Vorträge und in den Diskussionsrunden per Chat-Funktion an unsere ReferentInnen stellen. Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen noch mehr Sicherheit bei der Aufbereitung Ihrer Endoskope zu vermitteln und Sie so in Ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Als Architekt oder Fach-Planer erhalten Sie Hinweise, wie eine effektive und sichere Aufbereitung bei der Konzeption von Endoskopie-Einheiten technisch umgesetzt werden kann.

Das Webinar richtet sich an

  • Ärzte und Mitarbeiter in Klinik und Praxis, die mit der Aufbereitung und Bereitstellung von flexiblen Endoskopen und anderen medizinischen Instrumenten vertraut sind
  • Architekten und Fach-Planer von Endoskopie-Einheiten
  • Behörden

Nächste Termine

An dieser Stelle informieren wir Sie schnellstmöglich über den nächsten Webinar-Termin.
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei. Im Anschluss erhalten registrierte Teilnehmer, die mit den individuellen Zugangsdaten am Webinar teilgenommen haben, ein Teilnahmezertifikat.

Programm

14:00 Uhr
Eröffnung
14:10 Uhr
Prof. Dr. Heike Martiny, TechnischeHygiene
Hygienische Probleme in der Endoskopie
Prof. Dr. Heike Martiny
14:35 Uhr
Dagmar Martini
Aufbereitung flexibler Endoskope
Dagmar Martini
15:05 Uhr
Dr. Stephan Brinke-Seiferth, i3 Membrane GmbH
Wasserqualität zur Aufbereitung von Medizinprodukten – Zu Risiken und Nebenwirkungen
Dr. Stephan Brinke-Seiferth
15:25 Uhr
Pause
15:40 Uhr
Fred Oliveri, Regional Sales Manager North Germany
Infektionsprävention in der Endoskopie
Fred Oliveri
16:00 Uhr
Alexander Huhn, Valitech GmbH & Co.KG
Validierung der maschinellen Aufbereitungsprozesse für thermolabile Endoskope
Alexander Huhn
16:20 Uhr
Anja Becker
Einrichtungskonzepte von Endoskopie-Einheiten in Krankenhäusern und Arztpraxen
Anja Becker
16:40 Uhr
Pause
16:55 Uhr
Jakob Fisch, Universitätsklinikum
Aus der Praxis – für die Praxis
Jakob Fisch
17:15 Uhr
Film
Film
17:25 Uhr
People
Wrap-up & offener Chat
18:00 Uhr
Ende des Webinars

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Heike Martiny, TechnischeHygiene
Prof. Dr. Heike Martiny
TechnischeHygiene
Berlin

Weitere Referentinnen & Referenten

Dagmar Martini
Dagmar Martini
Borer Chemie Deutschland GmbH
Lörrach
Fred Oliveri, Regional Sales Manager North Germany
Fred Oliveri
Cantel (Germany) GmbH
Gersthofen
Dr. Stephan Brinke-Seiferth, i3 Membrane GmbH
Dr. Stephan Brinke-Seiferth
i3 Membrane GmbH
Hamburg
Anja Becker
Anja Becker
Walter H. Becker GmbH
Triftern
Alexander Huhn, Valitech GmbH & Co.KG
Alexander Huhn
Valitech GmbH & Co.KG
Falkensee
Jakob Fisch, Universitätsklinikum
Jakob Fisch
Universitätsklinikum
Tübingen

News

2. Juni 2021

Zeit sparen – nicht zu Lasten der Aufbereitungssicherheit!

Borer Chemie Deutschland GmbH

Die Aufbereitung von flexiblen Endoskopen in RDG-E wird durch die DIN EN ISO 15883-4 geregelt.
So wird in den Leistungsanforderungen eine Spülung mit Wasser von mindestens Trinkwasserqualität
zwischen dem Reinigungs- und Desinfektionsschritt gefordert.

Damit soll verhindert werden, dass weder eine Reinigungsmittelverschleppung stattfinden kann noch
Verschmutzungen in die Desinfektionsphase kommen, die beide zu Interaktionen in der weiteren
Aufbereitung führen können.

Leider zeigt die Praxis, dass gerne aus Zeitgründen (Prozess verkürzt sich um ca. 3-5 Minuten) auf
diesen zusätzlichen Spülschritt verzichtet wird.

Die gültige Norm aus 2019 lässt das Fehlen dieses Spülschrittes allerdings nur zu, wenn nachgewiesen wird, dass

  • keine Reaktion zwischen miteinander unverträglichen Prozesschemikalien, die bei jeder dieser Stufen verwendet werden, auftritt
  • keine unerwünschten Reaktionen zwischen suspendierten oder verbleibenden Restverschmutzungen und dem Desinfektionsmittel auftreten, die sich negativ auf die Desinfektionsstufe auswirken können

Grundsätzlich ist der Betreiber – und nicht der RDG-E- oder Chemie-Hersteller für die Prozesse
verantwortlich. Somit ist bei fehlender Zwischenspülung zu empfehlen, dass das zuständige
Hygienepersonal die notwendigen Nachweise prüft, bewertet und dokumentiert.
Weitere Informationen dazu liefert Ihnen die entsprechende Norm – zu beziehen über den BeuthVerlag und die Mitteilung von DGKH, DEGEA und DGSV zur Zwischenspülung bei RDG-EAufbereitungsprozessen in Hygiene & Medizin, Jahrgang 46, 1-2.2021.

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihren maschinellen Prozessen. Sprechen Sie uns an unter
www.borerchemie.de 

7. Mai 2021

NEU seit März 2020 – die KRINKO/BfArM Empfehlung „Anforderungen der Hygiene an abwasserführende Systeme in medizinischen Einrichtungen“; www.rki.de

Metallwarenfabrik Walter H. Becker GmbH

Die Gefahr eines Handwaschbeckens als Reservoir für Infektionserreger wird in der Fachwelt schon lange diskutiert. Die KRINKO richtet nun die nötige Aufmerksamkeit auch auf dieses Thema. Bei Neu- oder Umbaumaßnahmen sollen Waschbecken mit nachgewiesener geringerer Umgebungskontamination der Vorzug gegeben werden.

Aber wie sehen hygienisch sichere Händewaschplätze eigentlich aus?

Die KRINKO stellt dazu fest, dass Waschbecken mit rückwärts in der Wandung gelegenen Abflussöffnungen die Umgebungskontamination reduzieren.
Waschbecken müssen außerdem aus Materialien bestehen, die leicht zu reinigen und desinfizieren sind und über glatte Oberflächen verfügen, ohne Fissuren aufzuweisen.
Falls Arbeitsflächen an den Waschplatz angrenzen, ist ein Spritzschutz vorzusehen.
Darüber hinaus empfiehlt die KRINKO in Ihrer Empfehlung „Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens" (2016), die Ausstattung des Waschbeckens mit entsprechender Armatur, Handtuchspender, Seifen- und Desinfektionsmittelspender, Abfallbehälter, Spritzschutz, etc.

In diesem Sinne - Sorgfältiges Händewaschen schützt vor Infektionen. Ein durchdachter Handwaschplatz sorgt für mehr Sicherheit! Sprechen Sie uns an – www.becker-triftern.de 

25. März 2021

NEWS-Text Cantel (Germany) GmbH

Infektionen haben das Potential sich rasant zu verbreiten, Menschenleben zu gefährden und große Kosten zu erzeugen – dies zeigt nicht nur die derzeitige Situation mit SARS-CoV-2, auch nosokomiale Infektionen sind ein schwerwiegendes Thema für das deutsche Gesundheitssystem.

Wussten Sie zum Beispiel, dass geschätzt bis zu 30.000 Menschen in deutschen Gesundheitseinrichtungen pro Jahr durch solche Infektionen versterben, wovon ein Drittel dieser Todesfälle, vermieden werden könnte? Das entspricht 10.000 Menschenleben.

Auch die Endoskopie ist davon nicht ausgenommen. Für Krankenhäuser und ambulant operierende Praxen gibt es viel Potential nicht nur dieses letale Risiko, sondern auch die damit verbundenen Kosten aufgrund von verlängerten Krankenhausaufenthalten, therapeutischen Maßnahmen und Opportunitätskosten zu minimieren.

Wie dies praktisch umgesetzt werden kann und auf welche Risikofaktoren das Personal in den einzelnen Phasen der Endoskopaufbereitung (Untersuchung, Vorreinigung am Patientenbett, manuelle Vorreinigung, automatische Aufbereitung, Transport und Lagerung, Validierung) speziell achten sollte, erfahren Sie in unserem Webinar am 28.04.2021.

Nur gemeinsam kann Fortschritt gelingen - Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Austausch mit Ihnen!